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CRÊPERIE-SESSION

Die sechste Rigi-Crêperie-Session ist noch nicht geplant. In den Köpfen ist sie schon.
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​Die Crêperie-Session hat 2019 als fauler Spruch zwischen zwei Mannen begonnen: «Henä, wie wärs, wenn mr mal es Open-Air vor dire Crêperie mache?» Diese Idee ist dann erstmal drei Jahre wie ein alter Rinderrücken abgehangen bevor sie an einem Vierertisch auf dem Brünig im Januar 2022 gemeinsam mit den beiden Frauen zurechtmariniert wurde. Im Juli war dann bei schönstem Bergwetter die Feuerprobe ohne Netz und doppelten Boden. Und läck hat uns das Spass gemacht. Soviel, dass wir es im Jahr darauf gleich wiederholt haben. Zehn Minuten nach dem letzten Ton haben wir für 2024 schon wieder abgemacht. Eben,  weil es Freude macht. Es muss gar nicht grösser werden, darum ist die Ur-Idee des Open-Airs wohl ein zu grosses Wort. «Freiluft-Fernweh» trifft es vielleicht besser. «Frischluft-Melancholie» vielleicht. Eigentlich ist's auch egal. Session kommt ja eh aus dem Bundeshaus und meint, wenn sich die Politik zusammenfindet. Und das hat mit uns ja mal gar nichts zu tun. Und darum passt es auch. ​​

Bilder und Videos


Gerschichtsschreibung

Session #1 vom 16. Juli 2022
Session #2 vom 19. August 2023​
Session #3 vom 10. August 2024​
Session #4 vom 23. August 2025
Session #5 vom 22. August 2025
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Wir schreiben einen lauen Sommerabend bei wunderschönem Bergwetter. Draussen an der frischen Luft bildet unsere Leinwand heute die überwältigende Bergkulisse der Rigi. Kulinarisch untermalt vom "Crêpes-Meister" persönlich. Und ich hatte die unerchannte Freude, während vier Stunden musikalische Erinnerungen auf diese Leinwand zu zeichnen. Manchmal mit Bleistift, einige Male mit grober Kohle und hie und da mit sauschwerer Ölfarbe. Für ein paar Nummern übernahm am Gesang sogar des Meisters fabelhafte Frau. Dieses Bild hängt nun auf der Rigi in eben dieser Crêperie und ich kann mir gut vorstellen, dass wir nächstes Jahr ein zweites nebendran zeichnen - gemeinsam mit dir!
Läck, hat das im Jahr drauf wieder Spass gemacht! Wir hatten Wetter wie aus dem Bilderbuch bestellt, die Leute aus dem Talboden sind zur Abkühlung auf den Berg gereist - deutlich mehr als im letzten Jahr. Doch genau diese Abkühlung liess irgendwie auf sich warten: wegen dem Jahrhundertsommer waren selbst im Kaltbad beziehungsweise auf dem Berg noch 30°C im Schatten und mir lief die Suppe den Rücken entlang bis .... auf den Pianohocker! Aber man spielt ja bei jedem Wetter gerne. Sogar die Söhne vom Meister waren zugegen - einer davon Musiker in Frankreich. Ich war irgendwie beruhigt, mich mit ihm über die Musik verständigen zu können. Mein Französisch ist etwas eingerostet. Merci viumau Henä, Marianne und auch dir Quentin Mosimann - spontaner hätte nicht mal Elvis bei dieser Bruthitze "Fever" performen können! Merci beaucoup monsieur! 
Wunderschön wars auch im dritten Jahr: Die Erkenntnis aus diesem Jahr ist wohl, dass es gar kein Verschiebedatum mehr braucht. Immer wenn wir die Session ansagen, haben wir Bombenbergwetter und ganz liebe Besucherinnen und Besucher, die richtig kleben bleiben und mitschunkeln - genau so, wir wir uns das wünschen. Es hat drum wieder richtig viel Spass gemacht. Viele Überraschungen sind uns gelungen - von pianospielenden Kindern, gitarrespielenden Crêpiers bis hin zu erneut singenden DJs. 
© Ädu Zumbrunn 2026
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