Grundlagen versteheN Wein und Speisen miteinander zu kombinieren, erinnert an eine Partnervermittlung. Viele verschiedene Charaktereigenschaften kommen zusammen und ergeben ein harmonisches Paar oder eben eine toxische Beziehung. Dabei basiert vieles auf persönlichen Vorlieben und weniger auf in Stein gemeisselte Regeln. Als Leitlinie kannst du dir allerdings merken, dass das Essen normalerweise den Wein dominiert. Folgende zwei Prinzipien sind für mich ebenfalls eine gute Hilfestellung beim Pairing:
WECHSELWIRKUNGENEs gibt eine Vielzahl von Reaktionen, wenn Lebensmittel und Wein im Gaumen aufeinandertreffen. Die Wichtigsten sind:
SO GELINGT DER PERFECT MATCHEs gibt zwar eine Menge zu beachten, aber in erster Linie wollen wir Spass in der Küche und beim anschliessenden Schlemmen haben. Diese Empfehlungen haben sich für mich bewährt und sollen dir zusammen mit den Beispielen beim Experimentieren helfen:
Nimm dich in Acht vor diesen WeinkillernArtischocke: der Pralinenmörder. Der Stoff Cynarin im stachligen Gemüse lässt jeden Wein süss erscheinen. Wähle unbedingt einen trockenen Weisswein oder Rosé und würze die Artischocke ausgiebig mit Salz.
Eier: der Würger. Das Eigelb kann sich wie ein Film auf die Zunge legen, die Geschmacksknospen fast ersticken und den Wein metallisch wirken lassen. Ein trockener Schaumwein kommt dank der Kohlensäure dagegen an und erfrischt. Salatsauce: der Säureattentäter. Kein Wein ist saurer als eine Vinaigrette. Mit einem säurearmen Essig vermeidest du, dass der Wein untergeht.
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